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Vom Bürostuhl bis zur Tastatur: Wie ein ergonomischer Arbeitsplatz Rückenschmerzen reduziert

Ergonomie Rückenschmerzen Ergonomische Büromöbel

10.10.2016

Viele Ursachen führen zu Rückenbeschwerden: Meist ist es eine Kombination aus Stress und gleichzeitigem Bewegungsmangel durch das tägliche, viele Sitzen am Bürostuhl. Im Umkehrschluss heißt dies aber auch: Einige Veränderungen der Arbeitsorganisation – inklusive der Beachtung von Richtlinien zur Ergonomie am Arbeitsplatz – lassen sich solche Probleme ebenso leicht auflösen, wie sie entstanden sind.

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Gesundheitsrisiken durch ungesunde Arbeitsorganisation

Die Arbeit im Büro hält viele Faktoren bereit, die dauerhaft die Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und letztlich die Gesundheit einschränken können: Monotone Aufgaben über viele Stunden am Tag, häufige Konflikte sowie fehlende Bewegung auf dem Bürostuhl beschränken Körper und Geist in ihrem Potential. Bemerkbar macht sich dies oft in einer verkrampften Sitzhaltung auf dem Bürostuhl und sodann in verschiedenen Gesundheitsbeschwerden:

  • Rückenschmerzen – inklusive Schmerzen in Nacken, Schultern und Armen,
  • in Herz- und Kreislaufstörungen,
  • einer flachen Atmung,
  • einem erhöhten Puls,
  • geringer Hirndurchblutung,
  • Konzentrations- und Sehstörung,
  • dauerhaften Muskelverkürzungen und
  • chronischen Wirbelsäulenerkrankungen.

Denn durch den Bewegungsmangel beim ständigen Sitzen am Bürostuhl erschlafft die Rumpfmuskulatur. Ebenso werden durch eine nach vorne geneigte Haltung die Bänder und Bandscheiden auf unnatürliche Weise überlastet, was zu Muskelverkürzungen führt.

Ergonomische Einrichtung als Basis gesunder Arbeitsorganisation

Um häufige Arbeitsausfälle und im nächsten auch eine rege Fluktuation von Arbeitskräften aufgrund solcher Probleme zu vermeiden, sollten Sie sich als Angestellter sowie als Vorgesetzter für eine gesunde Arbeitsorganisation – inklusive einer ergonomischen Einrichtung – einsetzen. Denn: Eine ergonomische Ausstattung bringt Sie automatisch dazu, sich regelmäßiger zu bewegen.

Einen der wichtigsten Punkte bei einer ergonomischen Ausstattung stellt der Bürostuhl dar, da Büroangestellte knapp 40 Stunden in der Woche darauf sitzen und ein Drehstuhl daher genaugenommen in jedem Büro zu den wichtigsten Arbeitsmitteln gehört.

Praktische Tipps für einen gesunden Büroalltag

  • Legen Sie regelmäßig Pausen ein, wenn Ihre Arbeit vorwiegend darin besteht, konzentriert am Bildschirm zu arbeiten (– z.B. konzentrierte Dateneingabe über viele Stunden am Tag). Die „Bildschirmarbeitsverordnung“ empfiehlt mehrere kurze Pausen über den Tag verteilt einzulegen, anstatt einer längeren. Als Richtwert kann gelten: Nach 50 Minuten konzentrierten Arbeitens am PC eine zehn-minütige Pause machen.
  • Eine weiterer Richtwert für konzentriertes Arbeiten: Gestalten Sie Ihre Arbeit so, dass Sie: 60 Prozent sitzen, 30 Prozent stehen und 10 Prozent Ihrer täglichen Arbeitszeit in Bewegung sind. Und eine ergonomische Einrichtung kann vieles dafür tun, dies zu erreichen.
  • Bewegtes Sitzen auf einem ergonomischen Bürostuhl: Ein Bürostuhl mit Synchronmechanik regt zu mehr Bewegung an. Eine Synchronmechanik vergrößert den Öffnungswinkel zwischen Ihrem Oberkörper und Beinen beim Zurücklehnen im Bürostuhl. Dadurch wird die Durchblutung beim Zurücklehen stärker angeregt und Sie können tiefer atmen.
  • Ebenso wichtig ist es, einen Bürostuhl individuell auf den Nutzer einzustellen. Dazu muss ein Bürostuhl über höhen- und breitenverstellbare Armlehnen verfügen und in der Sitzhöhe einstellbar sein. Erst durch diese Funktionen können Sie den Bürostuhl so einstellen, dass Ihre Arme und Beine jeweils einen 90-Grad-Winkel bilden, während Ihre Füße auf dem Boden stehen.
  • Ergänzend hierzu ist auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch wesentlich. Denn: Erst wenn Sie während Ihrer Arbeit am Bildschirm Ihre Unterarme ganz auf den Armlehnen des Bürostuhls und dem Tisch ablegen, entspannen sich Ihre Schulter, der Nackenbereich und die Arme während der Arbeit. Alles andere führt über längere Zeit zu Krämpfe und antrainierten Fehlhaltungen.
  • Zudem gibt es spezielle Sitze für Bürostühle, die ein Sitzes, wie auf einem Gymnastikball ermöglichen – z.B. die Ergo-Balance-Technik des Herstellers ROVO, den Ergo-Top-Sitz von Löffler , oder den Air-Seat von Köhl. Die Sitze rege die Muskulatur entlang der Wirbelsäule zu Mikrobewegungen an und stärken sie dadurch.
  • Gestalten Sie Ihre Arbeit anders: Telefonieren Sie z.B. im Stehen oder halten Sie Ihre Meetings mal im Stehen ab.
  • Ebenso regt ein Steh- und Sitzarbeitsplatz automatisch dazu an, die Haltung regelmäßig zu ändern.
  • Außerdem wird häufig ignoriert, dass ein Laptop nicht als dauerhafter Bildschirmarbeitsplatz dienen kann. Im Gegenteil lohnt sich insbesondere für Personen, die vorwiegend am Bildschirm arbeiten, die Investition in eine ergonomische Tastatur und zumindest einen Bildschirm, der auf die Höhe der Augen gebracht werden kann, anstatt die Augen auf die Höhe des – tiefliegenden – Laptop-Bildschirms zu bringen und den Nacken dabei zu überdehnen.

Fazit

Bewegungsmangel, aufgrund einer zu sparsamen Büroeinrichtung und ungesunden Arbeitsorganisation, schwächt den Organismus und damit auch die geforderte Leistungsfähigkeit. Investieren Sie daher in eine ergonomische Büroeinrichtung – zumindest in einen ergonomischen Bürostuhl – um nicht nur heute, sondern auch morgen noch konzentriert arbeiten zu können.

Das Angebot ist ausschließlich für gewerbliche Käufer, Selbstständige und Behörden.